Der Golm – Erinnerung an die Zukunft
Der Golm, mit ca. 60 Metern die höchste Erhebung der Insel Usedom.
Wenige Kilometer Luftlinie von Swinemünde entfernt.
Die landschaftliche Schönheit zog seit jeher viele Besucher an.
Der Golm war schon in der Bronzezeit besiedelt.
Traurige Berühmtheit erlangte der Golm in den letzten Kriegstagen 1945.
Am 12. März 1945 legten englische Bomber Swinemünde in Schutt und Asche.
Etwa 23 000 Tote, meist Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten, forderte einer der sinnlosesten unter allen sinnlosen Kriegsakten. Bestattet wurden die Opfer am Südhang des Golm.
Eine Gedenkstätte aus den 1950er Jahren und Namenstafeln sowie eine Ausstellung halten die Erinnerung wach.
Überlebende und Zeitzeugen des Angriffs treffen sich jedes Jahr am 12. März.
Im Jahr 2004 schlug die Gedenkrednerin, eine Augenzeugin des Angriffs, den Bogen aus der Vergangenheit, verwies mit eindrucksvollen Worten auf “die Chancen der Zukunft”, auf die gemeinsame Verantwortung der früheren und der jetzigen Bewohner – nicht nur Swinemündes.
“Vom Gipfel des Golm muss die Weitsicht gewahrt bleiben.”






