Greifswald- Tor zur Insel Usedom
Zwischen Stralsund un der Insel Usedom liegt die Hansestadt Greifswald an der Mündung des Flüsschens Ryck in den Greifswalder Bodden.
Die Innenstadt mit dem vollständig rekonstruierten Marktplatz, dem neu gestalteten Rubenowplatz vor der 1456 gegründeten Universität, den drei Kirchen, dem Kulturzentrum St. Spiritus und der gut erhaltenen Wallanlage gehört mit ihren zahlreichen historischen und Neubauten zu den schönsten in Norddeutschland und ist Teil der Europäischen Route der Backsteingotik.
Das 2005 eingeweihte großzügig gebaute Pommersche Landesmuseum bietet auf vielfältige und interaktive Weise Einblicke in die Pommersche Geschichte.
Eine ideale Ergänzung zum Pommerschen Landesmuseum mit dessen Gemäldegalerie stellt das multimediale Caspar-David-Friedrich-Zentrum dar.
Es ist dem größten Sohn der Stadt gewidmet und entstand 2004 an der Stelle seines Geburtshauses.
Die lange Zugehörigkeit zu Schwedisch-Vorpommern hat auch in Greifswald sichtbare wie ideelle Spuren hinterlassen. Jährlich im Mai treffen sich eine Woche lang Künstler verschiedener Genres aus Skandinavien in Greifswald zum “Nordischen Klang”, dem größten Festival skandinavischer Kultur außerhalb Skandinaviens.
Maritimes Flair vermitteln sowohl der Museumshafen am Rande der Altstadt wie auch der fünf Kilometer vom Zentrum entfernte Ortsteil Wieck an der Mündung des Ryck mit einer Holländer-Klappbrücke und einem Fischerei- und Seglerhafen.
Die Gründung der Hansestadt Greifswald geht auf das ehemalige Kloster Hilda (Eldena) zurück, dessen Ruine im Ortsteil Eldena zu besichtigen ist.






